Hans-Kilian-Vorlesung von Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit

Mi. 13. Januar 2016 – 16 Uhr c.t., GBCF 04/614, Ruhr-Universität Bochum
Irmela Hijiya-Kirschnereit (FU Berlin): Japanische Perspektiven auf das Selbst

Irmela Hijiya-Kirschnereit ist Professorin für Japanologie (Literatur- und Kulturwissenschaft) an der Freien Universität Berlin. Zuvor war sie u.a. Professorin an der staatlichen Hitotsubashi Universität in Tokyo und der Universität Trier. 1992 erhielt sie den Leibniz-Preis der DFG. Von 1996 bis 2004 war sie Direktorin des Deutschen Instituts für Japanstudien der Max-Weber-Stiftung in Tokyo und von 2010 bis 2015 Direktorin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der FU Berlin.

Ihre Forschung befasst sich mit moderner japanischer Literatur und Kultur in ihren Traditionsbezügen und interkulturellen Verflechtungen, Translation Studies, Selbstzeugnissen, Wissensgeschichte, Kulinaristik sowie Selbstbehauptungsdiskursen in Ostasien.

Der Vortrag stellt einige japanische Konzepte des Selbst vor. Dabei spielt deren sprachliche Verfasstheit eine besondere Rolle. Sie werden, auch im Hinblick auf die Frage angemessener Übersetzung und als Äußerungen des „the others speak back“, diskutiert. Zum Abschluss werden jüngste soziale Entwicklungen in den Blick genommen.

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