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Hans-Kilian-Preis 2019

Der Hans-Kilian-Preis 2019 wird Ashis Nandy, dem international renommierten Psycho-logen, Psychoanalytiker, Soziologen und Mitbegründer der Postcolonial Studies zuerkannt.

 

Nandy Hkp 2019

 

Mit der Vergabe des 5. Hans-Kilian-Preises an den indischen Wissenschaftler würdigt das Preiskollegium der Köhler-Stiftung ein wissenschaftliches Lebenswerk, in dem vielfältige Felder sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung kreativ und interdisziplinär bearbeitet werden. Besondere Beachtung verdient dabei Ashis Nandys Bemühung, genuin westliche Theorietraditionen wie die Psychoanalyse für einen nicht-westlichen Kontext so zu adaptieren, dass fruchtbare Analysen der indischen Gesellschaft und ihrer nachwirkenden Kolonial-erfahrungen möglich werden. Darüber hinaus würdigt die Köhler-Stiftung das Wirken des Preisträgers als eines weltweit gehörten, öffentlichen und mitunter durchaus streitbaren Intellektuellen, der es immer wieder vermag, mit seiner wissenschaftlichen Arbeit auch nachhaltige politische Debatten anzuregen - ganz im Geiste von Hans Kilian, nach dem der Preis benannt ist.

 

Die öffentliche Verleihung des 5. Hans-Kilian-Preises an Prof. em. Dr. Ashis Nandy findet am 9. Mai 2019 an der Ruhr-Universität Bochum statt.

 


 

Jörg Bergmann als Kurzzeitfellow am KKC

 

In der letzten Januarwoche wird sich Prof. em. Dr. Jörg Bergmann als Kurzzeit-Fellow am Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum aufhalten. Am 23. Januar wird er um 16 Uhr eine öffentliche Hans-Kilian-Vorlesung zum Thema "Konstellationen, Formen und Praktiken der (in)direkten Moralisierung im Alltag" halten, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Am Abend des 23. Januar wird er außerdem ab 19 Uhr in Witten zu einem "Kamingespräch" zur Verfügung stehen, in dem sich ebenfalls alles um Fragen nach der Bedeutung von "Moral im Alltag" drehen wird. Jörg Bergmann hat als einer der renommiertesten Konversationsanalytiker zahlreiche empirische Studien zu diesem Themenkomplex durchgeführt. Am 24. Januar von 9 - 12 Uhr & 13 - 15 Uhr bietet er ein Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden des Lehrstuhls an (interessierte MA-Studierende des Studienprogramms Kultur und Person sind willkommen).

 

Bergmann Vortrag


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