Ira Lewe

Ira Lewe ist Studentin im Studienprogramm „Kultur und Person“ des Masterstudienganges Sozialwissenschaft und absolvierte bereits ihren Bachelor an der Ruhr-Universität Bochum in den Fächern Erziehungswissenschaft und Kultur, Individuum, Gesellschaft. Ihre Abschlussarbeit verfasste sie im Rahmen des Forschungsprojektes „Lage: Lebenswelten aktiv gestalten evaluieren“ bei Dr. Katja Serova und Prof. Dr. Sandra Aßmann zu dem Thema „Erforschung kultureller Bildung. Zur empirischen Erfassung eines fluiden Konzeptes aus der methodologischen Perspektive der Grounded Theory“. Dabei untersuchte sie die ideengeschichtliche sowie forschungspraktische Passung zwischen den Konzepten der ästhetischen Erfahrung und der Grounded Theory Methodologie.

Ira Lewe hat in ihrem Studium – und darüber hinaus – immer vielfältige Themenfelder fokussiert. Die tiefgehenden Reflektionen, die die Kultur- und Sozialpsychologie sowie -anthropologie über die Wirklichkeit ermöglichen, faszinierten sie von Beginn an. Schwerpunkte setzte sie dann vor allem neuerdings in den Bereichen (Anti-)Rassismus sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Gegenwärtig ist sie wissenschaftliche Hilfskraft im oben genannten Forschungsprojekt, welches die Wirkung und Wirksamkeit eines Praxisprojektes zur Förderung verschiedener – insbesondere sozialer – Kompetenzen an Schulen im Ruhrgebiet erforscht.


Seit Oktober 2016 ist sie im Vorstand des Vereins Weitblick Bochum e.V. tätig, der sich als einer von bundesweit 17 Stadtvereinen für einen weltweit gerechteren Zugang zu Bildung engagiert. Zudem führt sie Workshops an Schulen zu den Themen Flucht, Migration und Rassismus durch.