Dr. Christian Gudehus

Nach seiner Promotion in der Sozialpsychologie an der Universität Hannover  hat Christian Gudehus am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (2005-2011), an der Universität Flensburg (2012-2013) und seit Herbst 2013 an der Ruhr-Universität Bochum in verschiedenen Funktionen gelehrt aber vor allem geforscht und wissenschaftliche Forschung organisiert.

Er ist assozierter Wissenschaftler am Institut des Sciences sociales du Politique an der Université de Paris Ouest/Nanterre und war unter anderem Goethe Institut Scholar in Residence am Centro de Estudios Sobre Genocido, Universidad Nacional de Tres de Febrero (Buenos Aires), Professeur Invité an der Sciences Po (Paris), Gastforscher an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien) und Visiting Researcher am Harry S. Truman Institute for the Advancement of Peace der Hebrew University of Jerusalem.

In seiner Funktion als Editor in Chief des „Journal for Genocide Studies and Prevention“ setzt er sich für die interdisziplinäre Erforschung kollektiver Gewalt und ihrer Bearbeitungsprozesse ein.

Neben diesen Schwerpunkten seiner Forschung und Lehre interessieren ihn vor allem die Verbindung der Memory Studies und Gewaltforschung mit Zugängen sozialtheoretischer Art ebenso wie qualitative Sozialforschung und zunehmend Ansätze der E-Humanities.

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